Warten auf Rückmeldung

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Mantiseinträge
 3223
Systemtyp
 70 - OJOHZWartenAufRückmeldung
Eintrittsinvarianz
NEIN


Beschreibung

HZ Arbeitsschritt, welcher aus zwei Teilschritten besteht. Dieser Schritt lässt Objekte warten, bis ein Dienstleister ein Signal sendet. Dieses Signal muss über eine REST Schnittstelle kommen. Es muss zuerst eine Statusmeldung für ein extern in Bearbeitung befindliches Objekt empfangen werden, bevor das Objekt, welches sich zu diesem Zeitpunkt genau an diesem Quittierungs-Schritt befinden muss, im Prozess weiterläuft.

Bsp.:

An einem ersten Schritt werden Objekte zu einem Dienstleister hochgeladen, welche dort bearbeitet werden. z.B. Metadaten ermitteln. Bevor der Helper die Metadaten vom externen Dienstleister empfangen kann, wird ein Bearbeitungsstatus welcher den Fortschritt der Bearbeitung benötigt um die Objekte für das abholen der Daten frei zu geben.

Technische Funktionsweise

Die Gegenstelle muss über eine REST-API einen sogenannten Webhook senden, welcher vom Rest Server im BSB empfangen wird.

In der Nachricht muss das betreffende Objekt eindeutig indentifizerbar angegeben werden. Dies geschieht in der Regel über die ID der Gegenstelle, welche beim Objekt im Helper bereits hinterlegt wurde. Idealerweise verfügt auch die Gegenstelle über die Helper ID des Objektes. Dies wäre in der Regel die Objektnummer (DO_SEQ). Es kann sich aber auch um die DO_SIGNATUR handeln.

Detaillierte Informationen zu einem Objekt, wie die eben genannte ID, werden heute üblicherweise im JSON Format im HTTP Content übermittelt.

Wird nun eine solche Bestätigung empfangen, dann werden die übermittelnden Details der Nachricht in der Quittungstabelle der Helper Datenbank gespeichert. Dies ermöglicht eine spätere Auswertung der gelieferten Metadaten zu dem Objekt - Siehe Abschnitt: Metadaten extrahieren und auswertern.

Der eigentliche Quittungsjob prüft laufend ob unverarbeitete Quittungen vorliegen und arbeitet diese entsprechend ab. Wird das zugehörige Objekt am richtigen Arbeitsschritt identifiziert, dann wird die Quittung bestätigt und das Objekt zum nächsten konfigurierten Arbeitsschritt gesendet.


Konfiguration

Als erstes muss ein Anbieter ausgewählt werden. Die danach erscheinenden Einstellungen und Optionen können variieren.

Verfügbare Anbieter

Parashift

Konfiguration im Workflow

Für jede der verfügbaren Statusmeldungen muss ein eigener Arbeitsschritt und ein zugehöriger Webhook bei Parashift erstellt werden. Es darf bei Parashift nur ein Workflowstatus je Webhook ausgewählt werden. Ansonsten laufen mehrere Quittungen zum selben Arbeitsschritt, welcher nicht unterscheiden kann zu welchem Workflowstatus diese nun tatsächlich gehört.

Authorisierungstoken (Eingabefeld) - Das Kennwort welches für die Authorisierung an der REST API verwendet wird. Es sollte am besten eines über den Taster "Token generieren" erstellt werden. Über den darüber liegenden Taster wird das Token in die Zwischenablage kopiert. Das Feld erlaubt die Eingabe eigener Token. Ein Token kann beim selben Anbieter an Unterschiedlichen Arbeitsschritten mehrmals verwendet werden. Das Token muss bei Parashift in der Webhookkonfiguration in ein Header Feld mit dem namen "authorization" eingefügt werden.

ID für die Objektzuordnung (Drop Down Menu) - Die Helper Objekt ID welchem beim Dienstleister als externe ID hinterlegt wurde. Muss z.B. beim einem früheren [Uploadschritt] konfiguriert worden sein. Wird benötigt um die Rüchmeldung einem Objekt zuzuordnen.

WebHook URL (Anzeigefeld) - Die Adresse zu welcher die Meldung gesendet wird, ist Arbeitsschrittspezifisch und muss für jeden Quittungsschritt über den Taster "URL generieren" generiert werden. Die letzten Ziffern lauten immer auf die HZ_SEQ des Schrittes. Über den darüber liegenden Taster wird die URL in die Zwischenablage kopiert. Die URL muss bei Parashift beim Einrichten des Webhooks angegeben werden.


Webhook Konfiguration bei Parashift

Auf der linken Seite im Menü die Webhooks anwählen um die Liste der eingerichteten Hook anzuzeigen oder um einen neuen zu Erstellen. Für einen neuen Hook oben rechts auf "+ NEW", um einen bestehenden zu editieren auf das Bleistiftsymbol rechts neben einem aufgelisteten Hook klicken.



  • Einen eindeutig dem Arbeitschritt zuordbaren "Webhook Name" angeben
  • Die "Webhook URL" aus der zuvor erstellen Konfiguration eingeben
  • Ein neues Header Feld mit dem "Name"="authorization" erstellen, falls nicht bereits vorgeschlagen
  • Das zuvor erstellte Token in das "Value" Feld neben "authorization" einfügen
  • Bei den Topics den gewünschten Workflowschritt für die Statusmeldung auswählen


Metadaten aus Quittungsdaten extrahieren und auswerten

Die Quittungen können mit zahlreichen zusätzlichen Informationen angeliefert werden. Um auf diese Informationen zuzugreifen, kann entweder der zugehörige letzte Quittungsdatensatz im Objektdetailfenster abgerufen werden, oder die Daten können zu Metadaten des Objektes extrahiert werden.

Werden relevante Informationen als Metadatum eines Objektes verfügbar gemacht, so lassen sich damit Verzweigungen nach Metadaten durchführen.

Quittungsdaten zu Objektmetadaten importieren

Über einen Arbeitsschritt Metadaten umwandeln lassen sich einzelne Felder aus einer Quittung in ein Metadatum schreiben. Dazu wird die Funktion §getQuittungsFeld aus den Verfügbaren Funktionen verwendet.

Die für die Funktion als Parameter verlangten Pfade, sogenannte JSON Member IDs, können über das Objektdetailfenster ausgelesen werden.

Bsp.: Das Feld "Status" aus einer Quittung soll in das gleichnamige Metadatum "status" des DOs importiert werden.

status=§getQuittungsFeld('attributes.status')

Quittungsdatensatz eines Objekte abrufen

Laden Sie ein quittiertes Objekt im Objektdetailfenster, navigieren Sie zum Reiter "Weiteres" und Drücken Sie die Taste "Letzte Quittung zeigen".


Falls das Objekt eine Quittung besitzt, wird Ihnen hier im linken Fensterbereich der übermittelte Inhalt angezeigt.

Auf der rechten Seite steht eine Liste mit der Aufschlüsselung aller Pfade und Felder zur Ansicht und überprüfung, oder zum kopieren eines für die Metadaten Umwandeln Funktion verlangten Pfades bereit.

Die Auswahl eines Pfades in der Liste zeigt den Pfad über der Liste an. Links davon befindet sich eine Taste über welche der Pfad in die Zwischenablage kopiert werden kann.

Hier z.B. der Status des Objektes über den Pfad "attributes.stats".


Alle Pfade vom Pfadtyp "Schlüssel" können kopiert und für den Funktionsparameter verwendet werden. Ihnen steht immer ein Attributswert gegenüber